Ravensbrück, de daders-6.
Ehlert, Herta. Bewaakster. Geboren Berlijn, 26 maart 1905, overleden aldaar, 4 april 1997, was een vrouwelijke bewaker van diverse concentratiekampen tijdens de Tweede Wereldoorlog. Op 15 november 1939 arriveerde Ehlert in kamp Ravensbrück.[1] In dit vrouwenkamp kreeg ze een opleiding tot SS-Aufseherin (kampbewaakster). In oktober 1942 werd ze als Aufseherin naar Majdanek gestuurd, een vernietigingskamp nabij Lublin.[1] Ze deed daar dienst in diverse subkampen. Enkele SS'ers merkten in die kampen op dat ze te aardig was voor de gevangenen en daardoor werd ze door de SS teruggestuurd naar Ravensbrück om opnieuw een training te ondergaan. Na de oorlog omschreef Ehlert de tweede training in Ravensbrück als "psychisch en emotioneel uitputtend". Nadat ze de tweede training had doorlopen, werd ze naar Auschwitz gestuurd. In Auschwitz moest ze vrouwencommando's bewaken. Later deed ze nog dienst in een subkamp van Auschwitz, genaamd Rajsko. Toen de Sovjettroepen naderden en Auschwitz werd ontruimd, werd Ehlert naar Bergen-Belsen gestuurd. Toen de Britten het kamp bevrijdden, werd Ehlert gearresteerd. In het Bergen-Belsenproces werd ze veroordeeld tot 15 jaar celstraf. Ze werd echter al op 7 mei 1953 vrijgelaten. Herta Ehlert overleed in het voorjaar van 1997 op 92-jarige leeftijd.

Holthöwer, Christine. Chief Warden van Siemens. Vrijgesproken wegens gebrek aan bewijs

Treite, Percival. SS-arts. Geboren 10. September 1911 in Berlin; Gestorben 8. April 1947 in Hamburg, war ein deutscher Arzt (Gynäkologe) und Obersturmführer der SS. Percival Treites Vater war Finanzsekretär und britischer Staatsbürger. Sein Sohn bestand an der Kantschule in Berlin-Karlshorst Ostern 1931 das Abitur mit der Note „gut“. Er studierte danach in Berlin Medizin und einige Semester Chemie, das Staatsexamen bestand er 1936 mit der Note „gut“. Nach seinem Examen arbeitete er als Praktikant vom 1. Januar bis 30. Juni 1937 an der 2. Medizinischen Klinik der Charité unter Gustav von Bergmann und vom 1. Juli bis 31. Dezember 1937 an der Universitäts-Frauenklinik Berlin unter Walter Stoeckel. Die Bestallung als Arzt erfolgte am 1. Januar 1938. Danach war er zunächst bis 30. September 1938 als Volontärarzt und später als wissenschaftlicher Assistent einerseits bei Stoeckel, andererseits am Pathologischen Institut der Universität unter Robert Meyer tätig, insbesondere im Bereich der gynäkologischen Pathologie. Im Dezember 1938 wurde er über „Chemisch-analytische Untersuchungen an der Uterusmuskulatur“ promoviert und setzte seine Forschungstätigkeit fort. Seit 1940 erfolgte die Weiterbildung im Gynäkologischen, Geburtshilflichen und Strahlentherapeutischen Bereich der Klinik. 1943 erlangte er die Habilitation und am 19. Mai 1943 die Ernennung zum Dozenten für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Berliner Universität. Aus einer Beurteilung Prof. Stoeckels am 18. Dezember 1943 anlässlich der Habilitation an den Rektor der Universität Berlin: „Er [d.i.Treite] ist an meiner Klinik noch in der Ausbildung begriffen, deren klinischer Teil noch nicht beendet ist. Man darf aber jetzt schon behaupten, dass er ein wissenschaftlich ungewöhnlich begabter und in seltenem Maße schöpferisch veranlagter Mensch ist. Seine bisherigen Leistungen auf pathologisch-anatomischem Gebiet haben ihm bereits die größte Anerkennung nicht nur bei seinen Fachgenossen, sondern auch bei den Pathologen verschafft, und es hat den Anschein, als ob er sich eine ebenso autoritative Stellung erarbeiten wird, wie sein Lehrer Robert Meyer, dessen fraglos bester und befähigster Schüler er ist. Für ein Ordinariat kommt er vorläufig natürlich nicht in Betracht, und es wird abzuwarten sein, ob er auch in klinischer Hinsicht sich als genügend qualifiziert erweist.“ Mitglied der Allgemeinen SS war er seit Oktober 1933 (nach anderer Quelle März 1934) (SS-Nr. 220.796, NSDAP 5.386.859), die Einberufung zur Waffen-SS erfolgte am 1. April 1943, zunächst nach Stettin. Seine Versuche, zurück in das Zivilleben zu kommen, scheiterten. Er besuchte in Graz den Kurs für „Mediziner im Feld“, danach war er im SS-Lazarett in Prag tätig. Ende August bzw. Anfang September 1943 wurde er in das KZ Oranienburg versetzt, wo er als KZ-Arzt eingeteilt wurde. Die nach seinen Angaben anfänglich gegebene Zusage, nach sechs Monaten an die Front versetzt zu werden, wurde zurückgezogen (vgl. Gerhard Schiedlausky). Zunächst war von seinen Vorgesetzten eine Abordnung in das KZ Auschwitz oder KZ Mauthausen erwogen worden. Als jedoch bekannt wurde, dass Treite Gynäkologe war, erfolgte die Versetzung in das Frauen-KZ Ravensbrück im September 1943. Dort war er nach eigener Aussage Richard Trommer unterstellt und als zweiter Lagerarzt bis April 1945 an Selektionen (willkürliche Auswahl von Menschen zur Ermordung) und Menschenversuchen, z. B. Sterilisationen beteiligt. Über seine Tätigkeit in Ravensbrück gab es unterschiedliche Zeugenaussagen. Einige berichteten, dass er sehr höflich gewesen sei, die Frauen aber nach ihrem Alter und ihrer „Marschfähigkeit“ selektiert habe. Viele bezeichneten ihn als den hauptverantwortlichen Arzt. Er habe zusammen mit Richard Trommer Sterilisierungsversuche an Zigeunerinnen durchgeführt. Treite verneinte, mit den Versuchen der Ärzte aus Hohenlychen zu tun gehabt zu haben. Zu seiner Entlastung sagte eine ehemalige Häftlingsfrau aus, dass er vielen Engländerinnen und Amerikanerinnen das Leben gerettet habe, indem er sie als Französinnen ausgegeben und in die Transporte des Internationalen Roten Kreuzes geschmuggelt habe. Vor Gericht ging u. a. eine Petition von acht Niederländerinnen ein, die von einer erheblichen Verbesserung der medizinischen Versorgung in Ravensbrück berichteten, seit Treite seinen Dienst dort versah. Diese positiven Aussagen wurden in einer anderen Petition, die von mehreren ehemaligen Häftlingsfrauen in Polen unterzeichnet wurde, bestätigt. Am 3. Februar 1947 wurde er für seine Verbrechen im Rahmen des ersten von sieben Ravensbrück-Prozessen von einem britischen Militärgericht in Hamburg zum Tode verurteilt. Der geplanten Vollstreckung der Strafe in Hameln kam er am 8. April 1947 durch Suizid mit Gift zuvor. Um 12:50 Uhr wurde er im Hamburger Zuchthaus Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel sterbend aufgefunden, um 13:35 Uhr der Tod festgestellt. Bron: Wikipedia.


Leifer, Gustav. Siemens-Ravensbrück. Das Siemenslager Ravensbrück war ein Teil des Lagerkomplexes des Konzentrationslagers (KZ) Ravensbrück in der Zeit des Nationalsozialismus. Es wurde ab 1942 in der Gemeinde Ravensbrück (heute Stadt Fürstenberg/Havel) im Norden der Provinz Brandenburg errichtet. Weibliche Häftlinge leisteten dort Zwangsarbeit für Siemens & Halske (S&H). 1942 sollten ausländische Zwangsarbeiter und Häftlinge der Konzentrationslager in die Kriegswirtschaft einbezogen werden, um die zur Front einberufenen Betriebsangehörigen zu ersetzen. Der Direktor der Wernerwerke,
Gustav Leifer, führte ab Anfang 1942 mit der Schutzstaffel (SS) und dem Reichsluftfahrtministerium Verhandlungen zum Einsatz von KZ-Häftlingen. Von 1942 bis 1944 wurden von Siemens & Halske in Zusammenarbeit mit der SS und dem Reichsluftfahrtministerium in einem eingezäunten Areal südlich des Stammlagers des KZ Ravensbrück zehn Arbeitsbaracken mit je 675 m² Fläche und Gleisanschluss gebaut. In diesen Arbeitsbaracken sollten weibliche Häftlinge Zwangsarbeit verrichten. Das Gelände war westlich und südlich durch den Schwedtsee und die Havel begrenzt, östlich schlossen sich ein Waldgebiet und das Jugend-KZ Uckermark an. Das Siemenslager sollte zum Modell für den Einsatz von KZ-Häftlingen in der Kriegswirtschaft werden. In der Rüstungsproduktion war es der erste Einsatz von Häftlingen direkt auf einem KZ-Gelände. Das Reichsluftfahrtministerium war für die Errichtung der Gebäude und sämtliche Anschlüsse mit Strom, Telefon und Wasser verantwortlich, für die Einrichtung der Gebäude und Werkstätten war Siemens & Halske zuständig. Die Arbeitsbaracken wurden von Häftlingen des Männerlagers des KZ Ravensbrück errichtet  Auf der Bauzeichnung zur Planung der ersten zehn Arbeitsbaracken war bereits eine Erweiterung des Lagers berücksichtigt, die 1943 realisiert wurde. Auf der Baubesprechung zwischen dem Reichsluftfahrtministerium und Siemens & Halske am 16. April 1942 in Berlin-Siemensstadt wurde vereinbart, dass Siemens & Halske eine maximale Miete von zwei Reichsmark pro m² und Monat an die KZ-Lagerleitung zahlte. Ende 1944 stellten im Siemenslager rund 2500 Frauen und Mädchen Bauteile für die Siemens-Wernerwerke her. 1944 wurde die komplette Fertigung von Feldtelefonen ins Siemenslager verlegt Der Siemens-Betriebsteil Wernerwerk für Fernsprechgeräte (WWFG) nahm am 24. August 1942 mit 20 Häftlingen (nach anderer Quelle mit 50 Häftlingen) seine Tätigkeit auf. In einer eingezäunten Baracke wurden Justierarbeiten von überwiegend deutschen Frauen mit schwarzem Winkel als Zeichen für „Asoziale“ durchgeführt. Im September waren es 300 Frauen; bis Dezember 1942 wurden bereits rund 500 und 1944 über 2000 Frauen und Mädchen eingesetzt, vorwiegend zum Wickeln von Spulen und zum Bau von Relais und Telefonen. In der Produktion wurden zunehmend Häftlinge aus dem Ausland eingesetzt, deutsche und österreichische Häftlinge arbeiteten vor allem in der Verwaltung. 1943 wurden weitere Baracken aufgestellt. Im Oktober 1944 wurde das Wernerwerk für Messgeräte aus Metz hierher verlagert und im Dezember kam noch eine hochmoderne Galvanisiererei und Lackiererei hinzu. Schließlich bestanden im Siemenslager das Wernerwerk für Fernsprechgeräte mit sechs Produktionsbaracken, das Wernerwerk für Radios mit fünf Produktionsbaracken und das Wernerwerk für Messgeräte mit fünf Produktionsbaracken. Insgesamt existierten 20 Baracken für die Produktion und den Versand sowie acht, nach anderen Quellen 13[9] Wohnbaracken für die Frauen und Mädchen. Diese Wohnbaracken wurden Ende 1944 direkt neben den Arbeitsbaracken aufgestellt und am 3. Dezember 1944 von den Häftlingen bezogen. Dadurch wurde die Qualität der Erzeugnisse verbessert und die Quantität gesteigert. Zu dieser Zeit waren rund 80 Zivilarbeiter und etwa 2400 Häftlinge mit kriegswichtigen Arbeiten im Siemenslager beschäftigt. Es handelte sich vorwiegend um das Wickeln von Spulen, die Herstellung von Mikrofonen sowie von elektrischen Schaltteilen vornehmlich für die Luftrüstung. In effektiver Arbeitsteilung mit anderen Siemensfabriken wurden vom Siemenslager Ravensbrück immer weitere Aufgaben übernommen. Die komplette Fertigung von Feldtelefonen wurde nach Ravensbrück verlagert. Es entstanden hier außerdem elektrotechnische Bauteile für U-Boote und ab 1944 für das V2-Raketenprogramm. Im benachbarten Jugend-KZ Uckermark für Mädchen und junge Frauen wurden darüber hinaus in zwei Arbeitsbaracken von 100 Mädchen Bauteile für Siemens & Halske produziert. Am 12. Dezember 1942 um 12:54 wurden 284 Zwangsarbeiterinnen vom Siemenslager zum Mittagessen in das Stammlager gebracht. Das Alter der Häftlinge lag zwischen 17 und 48 Jahren. Zur Auswahl von geeigneten Frauen mussten die KZ-Häftlinge eine Geschicklichkeitsprüfung und Intelligenzprobe zu bestehen. Da viele Arbeiten gute Augen erforderten, wurde die Sehschärfe festgestellt. Außerdem war ein Draht in eine bestimmte Form zu
biegen und ein Stück Papier nach vorgeschriebenem Schema zu falten. Die Arbeit war wie in den Siemenswerken mit zivilen Arbeitern organisiert. Die Firma Siemens zahlte der SS monatlich pro eingesetztem Häftling den Tagessatz von anfangs zwei, später drei oder vier Reichsmark. Es gab eine Lohnstaffelung, da für Fachkräfte mehr gezahlt wurde. Auf den Lohnzetteln der einzelnen KZ-Insassinnen wurde die erbrachte Arbeit eingetragen. Außerdem der sich daraus ergebende Lohn (etwa 40 Pfennig pro Stunde), der dem von Siemensarbeiterinnen entsprach. Jedoch erhielten die Frauen des Siemenslager diesen Lohn nicht. Die Häftlingsfrauen erreichten trotz der unzureichenden Ernährung nach einer Einarbeitungsphase bei der elfstündigen Arbeitszeit etwa die gleichen Durchschnittsleistungen wie die Akkordarbeiterinnen in Berlin bei einem Achtstundentag. Selbst hohe Siemensvertreter einer Kommission aus Berlin waren darüber erstaunt. Diese Lohnzettel dienten unter anderem zur Kontrolle, ob das Pensum erbracht wurde. Wurde das Pensum nicht erreicht, gab es vom Meister eine Strafpredigt. Bei Wiederholung wurde die SS-Aufseherin geholt, die „Backpfeifen“ verteilte und eine „Meldung“ schrieb, die dann zum Strafblock oder „Bunker“ führte. Als Anreiz für gute Arbeit gab es eine zusätzliche Scheibe Brot oder Wurst und bei der Pensumübererfüllung gab es Prämien in Form von Fünfzig-Pfennig- oder Eine-Mark-Gutscheinen, die in der Häftlingskantine gegen Salz und Fischpaste eingelöst werden konnten. Ab 1943 wurden den Häftlingen nach Arbeitsschluss zur Belohnung Kulturfilme vorgeführt. Die Arbeit im Siemenslager war nach Augenzeugenberichten gegenüber den anderen Beschäftigungen im KZ Ravensbrück noch die am besten zu ertragende gewesen. Die hohen geräumigen Arbeitsbaracken waren sehr hell aufgrund der vielen großen Fenster. Jede KZ-Insassin saß an einem eigenen Arbeitsplatz, der außerdem mit starkem elektrischen Licht beleuchtet wurde. Hier wurden Spulen gewickelt, geprüft und justiert, Montagearbeiten durchgeführt und Schalter und Telefonapparate hergestellt. Relais für Selbstwähler-Telefonapparate und Bombenabwurfgeräte wurden montiert, geprüft und verpackt. Im November 1942 wurde die tägliche Arbeitszeit von acht Stunden für Montag bis Freitag auf 10,75 Stunden und für Samstag auf neun Stunden erhöht. Weiterhin wurden Nachtschichten von 10,5 Stunden Dauer eingeführt. Die Arbeitszeit im Siemenslager betrug anfangs 48 und ab dem 27. November 1943 auf Anordnung der SS 62,2 Stunden pro Woche. Anfangs kamen die Häftlinge zu Fuß vom Stammlager. Sie waren besonders in den kalten Jahreszeiten durch die vorherigen bis zu zwei Stunden langen Zählappelle und Einteilung der Arbeitskolonnen durch die SS und den Marsch zum Siemenslager mit unzureichender Bekleidung und Schuhwerk, meist Holzschuhe, unterkühlt. Erst nach längerer „Auftauzeit“ waren sie in der Lage, die im Siemenslager geforderten anspruchsvollen Arbeiten durchzuführen. Zum Mittag erfolgte der Rückmarsch zum Hauptlager. Da die Mittagspause von 11:45 Uhr bis 12:45 Uhr aufgrund der Aufstellung, Kontrolle durch die SS und den Weg zum Hauptlager zu kurz war, erhielten die Häftlinge häufig kein Essen mehr. Das war mit ein Grund, Wohnbaracken aufzustellen und eine Küche einzurichten. Der andere Grund war die geplante provisorische Gaskammer und das Krematorium, an denen die Häftlingsfrauen auf dem Weg zum Siemenslager vier Mal am Tag vorbeigekommen wären. Es wurden im Siemenslager sechs Wohnbaracken, die größer waren als im Frauenlager, aufgestellt. Diese Baracken waren in jeweils drei Räume unterteilt und es stand anfangs für jeden Häftling ein eigenes Bett zur Verfügung. Die Wohnbaracken wurden mit einem doppelten Stacheldrahtzaun und vier Wachtürmen gesichert. Am 3. Dezember 1944 übersiedelten die rund 2100 Häftlingsfrauen des Siemenslagers in das kleine Wohnlager westlich des Betriebes am Siemensgelände. Dort begann eine ruhigere Zeit. Die Appelle dauerten nur einige Minuten. Die Disziplin wurde gelockert, die Ernährung mit der Lagerküche unvergleichbar. In der Küche war eine Gruppe ehrlicher Tschechinnen, die zeigen wollten, wie das Essen aussehen konnte, wenn nicht gestohlen wird. Wir waren in jeder Hinsicht zufrieden. Die Appelle dauerten jetzt nur noch wenige Minuten und das Essen war deutlich besser als im Hauptlager. Wie schon im Hauptlager waren jedoch die hygienischen Bedingungen mit den 32 Waschstellen und einer großen Außenlatrine katastrophal.
Insgesamt haben mit Einbeziehung des Siemenslagers Ravensbrück 54.000 Frauen und 17.000 Männer aus dem KZ Ravensbrück in vielen KZ-Außenlagern Zwangsarbeit für die SS, Wirtschaft, Wehrmacht und Staat leisten müssen.

Marschall, Elizabeth. SS-verpleegster. Born 27 May 1886, died  3 May 1947) was the Head Nurse (Oberschwester) at the Ravensbrück concentration camp. Her duties included selecting prisoners for execution, overseeing medical experiments, and selecting which prisoners would be shipped to Auschwitz. She worked with Dr Adolf Winkelmann and Dr Percival Treite. At the Hamburg Ravensbrück Trials, she was found guilty and sentenced to death. On 3 May 1947 she was hanged by British executioner Albert Pierrepoint on the gallows in Hameln prison. Aged 60, she was the oldest female Nazi to be executed. Bron: Wikipedia.

Curf. SS-arts.

Schuppe, Charlotte. Kapo.

Wolk, Julia. Kapo.

Saur, Karl-Otto. Born February 16, 1902 in Düsseldorf, died July 28, 1966 in Pullach, was State Secretary in the Reich Ministry of Armaments and War Production in Germany during the Nazi era and de jure last defence minister of the Third Reich. Saur was an engineer by profession. After graduation, he joined Thyssen AG, where he became the director of the August Thyssen-Hütte. He was a member of the NSDAP from 1931. He joined the National Socialist Guild of German Engineers and the Todt Organization where he rose to be the right-hand man to Fritz Todt. Following Todt's death in a 1942 plane crash, Saur became official deputy to the new armaments minister Albert Speer. Saur was seen as particularly ruthless in the enforcement of military targets, was involved in all aspects of increasing production, including orders that regulated the flow of slave labour towards the end of World War II. From March 1944, he managed the day-to-day operations of the Jägerstab (Fighter Staff), a task force established by Speer to drive increase in fighter aircraft production. In his political testament, Adolf Hitler named Karl-Otto Saur as the new defence minister (Minister of Munitions (Rüstung)). From May 1945 Saur was in American custody. In 1948 he became a witness for the prosecution at the Nuremberg Krupp trials - the Americans offered him immunity from prosecution for war crimes if he turned in state evidence, as they wanted a trial to demonstrate the collective guilt of German industry. For this he was viewed as a traitor by industry and was socially isolated. During denazification he was classified as "fellow traveller" and was released shortly afterwards. Saur founded an engineering consultancy in 1949, and also started a small publishing house. The resulting company Saur Verlag only became economically successful from the beginning of the 1960s under his son Klaus Gerhard Saur.

Hermann
, Ilse. '
Blondine', Kapo.

Silbermann, Lotte. Gevangene/medewerkster., Häftling im Konzentrationslager Ravensbrück und Kellnerin in der SS-Kantine, erinnert sich an zahlreiche Gelage der „feinen Herren“. Schutzhaftlagerführer Bräunig „feierte in dem kleinen Büro mit diversen Aufseherinnen seine Orgien.“ Zu den monatlichen SS-Kameradschaftsabenden, so erzählt sie, „mussten alle Aufseherinnen erscheinen. Wir mussten bedienen und waren oft den größten Widerwärtigkeiten ausgesetzt.“
Schon die Art und Weise der Musterung der für einen Arbeitseinsatz in Frage kommenden Häftlinge verriet, dass der schrankenlose physische Verschleiß der Häftlingsarbeiter sowohl von der SS als auch von den Betrieben eingeplant war. Sie erinnert sich, dass verschiedentlich die Direktoren der Mechanischen Werkstätten Neubrandenburg ins KZ-Stammlager bei Fürstenberg kamen und Arbeitskräfte aussuchten. „Ehe sie an die Arbeit gingen, wurden furchtbare Saufereien veranstaltet.“Danach hatten die Häftlinge stundenlang vor der Krankenbaracke zu stehen, um sich vom Betriebsdirektor Adolf Rintelen und dessen Stellvertreter Troester begutachten zu lassen. Frauen mit grauen Haaren wurden zurückgewiesen

Mory, Carmen, Gestapo spionne. Carmen Mory Born July 1906 - Died April 1947, was a Swiss-Nazi German spy and kapo in the Ravensbrück concentration camp. She was sentenced to death in the Hamburg Ravensbrück trials in 1947.
Carmen Mory was born 2 July 1906 in Bern, Switzerland. Before the war, she worked as a journalist, including for the Manchester Guardian (now The Guardian). From 1932 to 1937 she worked as a journalist in Berlin, where in 1934 she became an undercover agent for the Gestapo, working under Bruno Sattler. In 1937 she was assigned to observe publisher Emil Oprecht in Zurich and later that year, politician Max Braun in Paris. She also collected information on the Maginot Line. In November 1938 she was arrested in France and on 28 April 1940, sentenced to death. She was pardoned on 6 June 1940; according to some sources because she offered to become a double spy for the French. Shortly afterward, Germany successfully completed its invasion of France. Having lost the trust of her superiors in the Gestapo, she was then arrested by German authorities, released, arrested again in 1941 and sent to Ravensbrück concentration camp where she became a head of the bloc (kapo). Despite being a kapo, she was scheduled to be sent to the gas chamber, but a friend of her father struck her name off the list. In Ravensbrück she acquired a "monstrous" reputation, with one source describing her as "sadomasochistic, psychopathic, sexually voracious [and] one of the camp's most notorious kapos". She also had a close relationship with Anne Spoerry. After the end of the war, she was released from the camp. After being identified by other inmates for her actions in Ravensbrück, she was arrested by the Allied authorities and sentenced to death in the Hamburg Ravensbrück trials in 1947; she committed suicide before the execution could take place. She received significant if negative coverage in press during her trial, having been described as "the monster", a "third-rate Mata Hari", and "Bella Donna".
Bron: Wikipedia.




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19-02-2020
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