HEINRICH KURT OTTO HAUBROK
VORGANG VEN - CELOSSE - SIPMA.
Die Niederländischen Parachutisten, Para-Organisator VEN "Tony" (Cnoops) aus Elandsfontein, Afrika. Dessen Para-Funker SIPMA (Sanders) "Lange Bob" aus Afrika und der Para-Organisator CELOSSE aus Amsterdam, wurden etwa im Beginn des Jahres 1944 durch die Luft in Nordholland gelandet. Sie gehörten dem BBO-London an. SIPMA der auch "Lange Bob" genannt wurde, gehörte als Funker zu VEN (Cnoops). Der Funker des organisator CELOSSE (Penning) hatte es im Flugzeuf über Holland mit der Angst bekommen sprang nicht und kehrte nach England zurück. Wie ich später hörte, wurde er auf der Insel Man untergebracht.
Die Aufträge des VEN liefen getrennt von denen des CELOSSE "Schwarze Bob", und es war die Absicht des VEN, sich nach der Landung von CELOSSE zu trennen. Dieses war aber durch den Ausfall des Änglischen Funkers unmöglich, denn sonst würde CELOSSE ohne Funkverbindung gestanden haben. Und Dieses war VEN sein Unglück. Gezwungenermässen nahm VEN und auch sein Funker SIPMA bei CELOSSE in Amsterdam Wohnung.
CELOSSE war aus nach unserer Meinung kommunistische angehsuchten Sabotage Gruppe CS-6 Amsterdam hervorgegangen, die gerade kurz vor der Dropping starke Ausfälle durch Festnahmen hatte hinnehmen müssen. Er suchte seine Mitarbeiter aus der Restgruppe der CS-6. So nahn er sich als Kurierin die Niederländerin CISKE STARING aus Amsterdam, die die Verbindung zwischen dem Funker SIPMA einerseits und CELOSSE und VEN anderer seits aufrecht erhielt. Der Funker hatte nähmlich inzwischen eine besondere Funkwohnung bekommenzu seiner eigenen Sicherheit, die eigentlich allein CISKE STARING - als die Geliebte des Funkers bekannt sein sollte, aber später doch auch beiden Organisatoren bekannt war. "Ciske" brachte und holte die Telegramme, nahm auch Treffs wahr, und erfüllte wohl ihren Posten. Sie war bereits vorher mit der Familien CELOSSE befreundet.
CELOSSE war auf irgendeinem Reichsbüro angestellt und hatte ein eigenes Büro in seimem Haus, wo sie auch, mit Ausnahme des Funkers, wohnten. Zwieschendurch war CELOSSE für einige Wochen in England gewesen und ald Fallschirmagent zurückgekommen. Da die Englandfahrt des organisator CELOSSE in Illegalen Kreisen auch nicht ganz geheim geblieben war, begaben sie sich dadurch in grosse Gefahr, als sie die reguläre Wohnung nach der Dropping aufsuchten.
Die Arbeit beider Organisatoren - Gründen und Ausbanen vor Sabotage Trupps - Waffen und Sprengausbildung - Suchen und Durchgeben von geeigneten "Droppings-Points" und das Empfangnehmen von Waffen und Sprengmittel hatte bis zur Festnahme nur wenig Erfolg.
VEN - der Niederland in dieser Art so gut wie überhaupt nicht kannte, konnte kaum allein Arbeiten. Er kannte die Verhältnisse des Landen nicht, besonders nicht die zur Dropping geeigneten Districte. Er hatte somit eine Schwere Aufgabe. So kam es auch, dass die meisten seiner durchgegebenen Droppingspointe in England abgelehnt wurden. Und als er dann soweit war, dass einer angenommen wurde und alle Vorbereitungen zur Dropping beendet waren wurde er noch in derselben Mondperiodefestgenommen. Soweit ich weiss ist es zu einer Dropping bisher nicht gekommen. Diese war aus den bei den Festnahmen vorgefundenen Zahlreichen FunksprÜchen zu ersehen. Es wurde unsereseits noch versucht die ausstehende Material Dropping selbst in Empfang zu nehmen, doch missglüchte dieses aus irgendeinem Grunde. "Tony" VEN - den wir wegen seiner hartnäckingen Haltung während seiner Vernehmung und Festnahmezeit den "Akrikanische Tijger" nannte, hat Angaben über seine Mitarbeiter nicht gemacht, wohl aber dafür seinen Code gegeben, von dem wir allein noch die Code-Sicherungen - dass sind absichtlich eingebaute Fehler - benötigten. Alles andere war uns den vorliegenden Funksprüchen ersichtlich. Aus den Funksprüchen ging noch die Verbindung und Beziehungen des "Tony" zu dem Agenten "Herman" hervor. Über "Herman" kann ich nicht viel sagen, Soweit ich weiss war er Russischer Offizier (
Niko Kruijt), der für Russland über England in den Niederlanden zum Einsatz gelangte. Welche Aufgabe "Herman" hatte, weiss ich nicht genau, doch waren es solche organisatorischer Art. "Herman" verfügte über eigenen Code aber nicht über eine eigene Senderverbindung. Sondern er benutzte die Sonderverbindung der in Niederland arbeitenden Para-Funkern. So gab er auch - vermittelte durch VEN - Funksprüche über den Sender SIPMA die später vorgefunden wurden. Diese - Herman Seine Telegramme - konnten durch uns nicht "entschlsselt werden. Wie ich vernahm - dass heisst von mehreren Seiten der festgenommenen Funker - konnte auch das BBO-London die Sprüche nicht "entschlusseln" sondern angeblich nur die Russische Ambassade in London. Ob diese stimmt lasse ich dahingsstellt sein, doch wurde es in den verschiedenen Verhören von Agenten durch mich so aufgenommen, Es hatten sich nähmlich Streitigkeiten mit "Herman" ergeben, weil die Funker sich teilweise weigerten für "Herman" in seinem eigenem Code Berichte durchzugeben. So fragten zum beispiel Funker in England an, ob sie gezwungen seien für "Herman" Funksprüche durchzugeben. Von England - es kann auch vo, BI-London gewesen sein - kam dann die Antwordt, dass es stimme, dass : Herman" Russischer Offizier sei, doch sei es Befehl, für ihn Funksprüche durzugeben. Solche Funksprüche wurden zum beispiel bei dem Para-Funker der Spionage Gruppe "Albrecht" Tony VISSER forgefunden.
Der Para-organisator "Tony" VEN - "der Tijger" war über die Geringe Sabotage Vorbereitungen in Niederland sehr verärgert. Er hatte in England geglaubt - und so hatte man es ihm auch, wie er sagte, beschrieben - dass die einzelnen "Sabotage Gruppen" hier im Lande bereits vorhanden seien. Diesen Gruppen fählte allein das Sprengmaterial und die Waffen, dazu etwas Ausbildung. Wie er in seiner Vernehmung aber sagte sei es so gewesen, dass er sich hier im Lande erst Leute habe suchen müssen, um Gruppen zu formen. Was für ihn als "Afrikaner" natürlich sehr schwer war. Er war somit die Hilfe des CELOSSEs und somit die hartangeschlagene CS-6 Gruppe in Amsterdam angewiesen. Die Schuld seiner Festnahme schob er zum teil auch diesen geringen Vorbereitungen zu. Die Hauptschuld natürlich dem Funker des CELOSSE (
Penning), der aus Angst nicht gesprungen war, er sich somit den gemeinsamen Funker mit CELOSSEvon diesem nicht trennen konnte.

Wie bereits kurz erwähnt, hatte die Abwehrstelle Niederlande durch irgendeinen ihrer V-Leute (Lindemans) Besiehungen zu dem Parachutisten SEIJBEN und somit auch zu dem gedropten Organisator CELOSSE in Amsterdam bekommen. Gleichzeitig war aber auch die SIPO FRANK auf die gleiche Spur gelangt und zwar auch über einen seiner V-Leute (Brinkman?). Es begann nun ein Wettrennen zwischen AST und SIPO. Beidewüsten, dass CELOSSE inzwischen in England gewesen war. Man wusste auch, dass er mit zwei weiter Parachutisten, darunter einem Funker zusammen gelandet war. Da der VEN nur sehr selten zu Hause war - er war viel auf Suche nach Droppingspointe - und die Wohnung und Senderstelle des Funkers noch nicht bekannt war, mussten die Festnahmenhinausgeschoben werden, bis man alles wusste. FRANK setzte einen geigneten V-Mann an, der sich als "Hausknecht" in die Wohnung CELOSSE einbaute. Was ihm dann auch ohne viele Schwerigkeiten gelang. Es war der Niederländer "Jaap" BREED, oder ähnlich (Brinkman) aus Den Haag - früher Amsterdam - der für FRANK arbeitete und gleichzeitig für die LKP in Den Haag einen Ploeg führte. BREED is bereits festgenommen und befindet sich im Zellenbau in Scheveningen. Er wurde - glaube ich - etwa am 6.5.1945 in Utrecht festgenommen. Nach meiner Meinung ist BREED Gangster, denn er führte einen Ploeg der KP, der Geschäfte aller Art in Den Haag und Umgebung überfiel und mit Waffengewalt ausraubte. Wenn in Widerstandkreisen auch gesagt werden mag, dass dieses zum Wohle der Widerstandsbewegungen geschah und vornehmlich bei Schwarzhändler, so kann ich wohl sagen, dass diesem Überfälle auch manche "biederer" Geschäftsmann ausgesetzt war. Wenn diese tätigkeit des BREED mit Wissen des Oberstuf. FRANK geschah - weil er glaubte, dass sich dadurch das Vertrauen des BREED in den LKP steigern bsw. halten würde, muss ich als Polizist diese Einstellung ablehnen und bin auch, soweit es in meinder Kräfte, stand, gegen BREED insofern eingeschriten, dass ich in verschiedenen Fällen bei KRANK vorstellig wurde mit dem Ziele, dass die geraubten Juwelen und Pelzmäntel pp. auf Irgendeine Art und Weise wieder zurückgebracht wurden. Nach meiner Meinung, war es eine pure Selbstbereicherung und diese Art Niederland noch weit nach dunkeln des Krieges schaden würde. Denn solche dunkeln Kräfte lassen nach meiner Meinung ihr Handwerk nie. BREED versah im Hause CELOSSE alle vorkommenden Hausarbeiten. Er putzte laufend die Stiefel Für Agenten und nahm auch die Telefone an. Lezteres fand man in nen Händen am sichersten, weil CELOSSE selbst sei von dem Aussenwelt allein wusste, dass er wegen seiner Tätigkeit in CS-6 “untergetaucht”sei – das telefon nicht bedienen durfte. Dazu kommt, dass das Telefon Für dienstliche und illegale Zweck durchlaufend besetzt sein musste.
So wartete man auf den Zeitpunkt, dass alle Agenten und Kuriers in der Wohnung CELLOSE anwesend waren. Dann erst sollte unser Zugriff erfolgen. Wir kannten auch die Mentalität des “Tijgers” VEN, der sich onhe Schusswechsel nicht hätte festnehmen lassen. Er schlief immer neben seinen Schusswaffen. Pistolen und 2 Handgranaten lagen unter seinem Kopfkissen. Als an Vormittag das “Gros” der Agenten und Mitarbeiter in der Wohnung befand gab BREED vermutlich durch Telefon das Zeichen zum Einfallen. Der “Tijger” lag noch im Bett und schlief fest. BREED stellte ihm – wie all morgentlich die geputzten Stiefel vors Bett. Bei dieser Gelegenheit ernahm er die Schusswaffen und Handgranaten, ohne das es VEN bemerkte. Als die SIPO das Zimmer betrat, griff der “Tijger” vergeblich unter das Kopfkissen und war gezwungen, sich so zu ergeben.
Ich kann nicht genau sagen, wer sich zur Zeit des Einfalles der SIPO alles in der Wohnung befand. Es kann auch sein, dass der Funker SIPMA und die Kurierin “Ciske” erst später während der Besetgung angelaufen sind.Jedenfalls wurden an diesem Tage Folgende Personen festgenommen:
“VEN”
“CELOSSE”
“SIPMA”
“STARING, Ciske”
“Frau CELOSSE”
“ein Freund –X- der Frau Celosse”
“ein junges Ehepaar”

Alle festgenommenen wurden zuerst dem Polizeigefängnis Scheveningen zugefäuhrt und später dem Lager Haaren. Das Sendergerät oder die Sendegeräte des Funkers SIPMA wurden in der als nächtstes aufgesuchten Sendewohnung sichergestellt und auch eine grosse Anzahl vorliegender Funksprüche.
BREED selbst wurde “pro forma” mit festgenommen doch hatten die Festgenommenen – vor allem aber de Ehefrau CELOSSE – die Tätigkeit des BREED durchschaut. Wenn der Funker SIPMA während der Festnahme nicht im Hause CELOSSE gewesen sein sollte – und BREED die Funkadresse bis dahin nicht gewusst hat – wurde sie an Ort und Stelle durch CELOSSE genannt. Sie war nur CELOSSE, VEN und SIPMA mit Kurierin … bekannt, und ich weiss bestimmt, dass weder VEN, noch SIPMA, noch die Kurierin sofort keine Angaben gemacht haben. Nach meiner Meinung hat CELOSSE selbst die Funkstelle angegeben.

Während CELOSSE durch SS-Unterstuf. WILFERT und SIPMA durch SS-Unterstuf. MAY verhört wurde, erhielt ich “Tony” VEN zum verhör, dazu “Ciske” STARING und Frau CELOSSE mit den restlichen Festgenommenen. Bereits nach einige Tagen war ich in der Lage, den “Freund der Frau Celosse und das Ehepaar, Freunde der Familien Celosse” zur Entlassung zu bringen, da sich eine Mitarbeit nicht feststellen liess. Frau CELOSSE behauptete auch eine Tätigkeit nicht gehabt zu haben. Ihr konnte aber nachgewiesen werden, dass sie um die Tätigkeit ihres Mannes und der Agenten genaustens gewusst hat. Darüberhinaus ergaben sich Schwierigkeiten bei dieser Entlassung, weil dadurch der V-Mann BREED gefahrdet war. Ohne Rücksicht darauf – denn dieses war für mich als Polizist kein Haftgrund, andererseits war ich der Meinung, dass Frau CELOSSE für die Tätigkeiten ihres Mannes nicht verantwortlich zu machen war – drückte ich nach einigen Wochen auch die Entlassung der Ehefrau CELOSSE durch. Bis dahin wurde sie durch ihren bereits entassenen Freund – den sie später zu heiraten gedächte, nachdem sie von ihrem Ehemann geschieden sei – gut betreut. Dieser kam fast täglich zu Besuch. Die Ehe CELOSSE war nicht von besonderem Glück gesegnet.

Im Haft blieben somit die Hauptbeteiligten:
VEN
SIPMA
CELOSSE
STARINK
Soweit ich mich entsinnen kann haben AST und SIPO zusammen versucht, auf der Funklinie mittels des Senders SIPMA – VEN zu “spielen” dass heisst Funkverbindung mit England aufzunehmen. Diese schien auch in der ersten Zeit zu glücken. Wir gaben eine ganze Reike von Droppingspoints auf diesem Funkwegen ach London durch und auch militärische und ökonomische Berichte, doch blieb der Schlusseeffekt aus. Nähmlich der, Droppingen oder Agenten in Empfang nehmen zu können. Man hatte wahrscheinlich in London Lehrer  aus dem “Nordpol-Spiel” gesogen und hier im Lande Sicherungen bzw Kontrollen eingebaut. Während die Vernehmung des Agenten VEN in der Ausbaute sehr mager war, war die des Agenten CELOSSE reichhaltiger.
“Ciske” STARINK befand sich vorübergehen im Lazarett des Polizeigefängnisses innerhalb des K.L. Vught. Ich konnte sie aber nach einigen Tagen zurückholen, da sie wieder genesen war. Ich glaube dass sie Mandelentzündung hatte und ihre Mandeln entfernt werden mussten. Da sie meinte, dass es in Haaren besser sei als in Vught, nahm ich sie wieder mit nach Haaren.

Als ich – wie berets mehtfach erwähnt – nach dem “Tollen Dienstag” aus Deutschland zurück kam, waren die Läger Vught und Haaren leer. Bei die Nachforschung, wo meine Häftlinge geblieben waren, konnte ich auf FRANK’s Liste verzeihnet feststellen, dass
1) VEN und CELOSSE standrechtlich abgeurteilt und erschossen seien
2) SIPMA und STARINK “Ciske” waren anhand der Liste auf Transport nach Deutschland gegangen.
Ein Zeichen dafür, dass diese Liste nicht in allen Punkten stimmte ist der Beweis, dass “Tony” VEN – “der Tijger” heute lebt.Er hatte es auf irgendeinem Wege verstanden, sich vor dem Erschissen zu retten. Wie das möglich war, weiss ich nicht genau, doch ist es bezeichnend für seine intelligenz und seine Eignung als Agent. Und dieser ist auch wieder eines der vielen Beispiele meines auf Bl. 21 (Mitte) gegebenen Ausspruches. Wie mir bei einer der Vernehmungen versichert wurde, befindet sich Tony VEN, heute Cpt. VEN wieder auf seiner Farm in Elandsfontein Sud-Afrika. Vom den anderen habe ich später nichts mehr vernommen. Ich weiss aber, dass auch “Ciske” STARING aus Deutschland zurück ist und inzwischen geheiratet hat. Frau CELOSSE sah ich anlässlich einer meiner Verhöre in Rotterdam wieder, wo sie einem Niederländischen Offizier als Stenotypistin diente.
1995 MG1. Discovered 1995 June 22 by the Spacewatch at Kitt Peak.
Ciske Staring was a courier in Amsterdam for the Resistance during World War II. This naming is to honor especially the women of the Resistance who executed dangerous tasks and kept up the human spirit in spite of gruesome conditions.

Ciske Cnoops-Staring maakte potlood tekeningen voor dit boek: "Capturing the Spoor": An Exploration of Southern African Rock Art
Nicolaas Johannes (Bob) Celosse. Geboren 28 april 1917 te Banjuwangi, Java. Geëxecuteerd 5 september 1944 te Vught. SOE/BBO agent organisator. Moest contact leggen met CS-6 en RVV. Gedropt in de nacht van 31 maart op 1 april 1944 bij Slootpolder in de Wieringermeer. Gearresteerd op 19 mei 1944 te Amsterdam. Missienaam: FARO. Alias was Boesschoten.

Anthonius Jacobus Marie (Tony) Cnoops. Geboren 20 mei 1907 te Delft, overleden 27 juli 1972 te Warnsveld. SOE/BBO agent organisator. Gedropt in de nacht van 31 maart op 1 april bij Slootpolder in de Wieringermeer. Gearresteerd op 19 mei 1944 te Amsterdam. Missienaam: CRICKET. Alias A.J. Coster. Was bij de SIPO bekend als VEN. Ontsnapte op 25 april 1945 uit KZ Sachenhausen en meldde zich weer bij het BBO kantoor op 31 mei 1945.

Hubertus Antonius Johannes (Huub) Sanders. Geboren 9 maart 1923 te Malang, Java. Vermoord 6 september 1944 in KZ Mauthausen, Oostenrijk. SOE/BBO marconist voor Cnoops. Gedropt in de nacht van 31 maart op 1 april 1944 bij Slootpolder in de Wieringermeer. Gearresteerd op 19 mei 1944 te Amsterdam. Missienaam SWALE. Codenaam CURLING. Aliasen: Ivo, Van Spaanen en Bob Sipma.
Klopt de overlijdensdatum wel, Dolle Dinsdag was op 5 September 1994 en Huub zou dus de volgende dag in Mauthausen vermoord zijn. Zou het zo kunnen zijn dat hij ook in Vught geëxecuteerd is? Volgens de Arolsen Archieven is hij in Neuengamme om het leven gekomen.

Aart Penning. Geboren 7 augustus 1916 te Ridderkerk, overleden 5 augustus 1949 te Den Haag.
SOE/BBO marconist voor Celosse. Weigerde in de nacht van 31 maart op 1 april 1944 boven Slootpolder te springen.

Ciske Staring. Koerierster van Bob Celosse. Was waarschijnlijk ook lid van CS-6. Mogelijk is zij na de oorlog met Tony Cnoops getrouwd.
In 1995 werd er een ster naar haar vernoemd:
w.mugge@home.nl